Historie

1910

  • Im Jahre 1910 übernahm der Klempnermeister Paul Ripka nach sieben Jahren Wanderschaft die im Jahre 1868 gegründete Klempnerei seines Vaters Alexander Ripka in Allenstein (Ostpreußen).
  • Seit dem Jahre 1910, in dem auch der Vater von Paul Ripka verstarb, fügte Paul Ripka als damals neue Erungenschaft das Spezialgebiet von Blitzschutzeinrichtungen hinzu. Er erwarb sich durch Fleiß und Arbeit Ansehen und Wohlstand auf diesem Gebiet.

1945

  • Im Jahre 1945 flüchtete Paul Ripka vor den anrückenden Russen aus seiner Heimat Allenstein nach Thüringen. Dort gründete er noch einmal ein neues Blitzschutz-Unternehmen.

1946

  • Am 28.Mai meldete der Sohn von Paul Ripka , der Klempnermeister Rudolf Ripka, den es durch die Kriegswirren nach Schleswig verschlagen hatte, bei der Handwerkskammer Flensburg sein Unternehmen als Kühlerklempnerei und Blitzableiterbau-Betrieb an.
  • Aus bescheidenen Anfängen wurde im Laufe der Jahre ein angesehenes Unternehmen, welches in ganz Schleswig-Holstein Blitzschutzanlagen errichtete.

1977

  • Am 01.05.1977 übernahm der Ingenieur Günter Ripka das Unternehmen seines Vaters, in dem er schon mehrere Jahre tätig war.
  • Durch den Aufbau der Bundeswehr kamen anspruchsvolle Aufgaben im Bereich des Blitzschutzes für Bunkerbau und Fernmeldeeinrichtungen auf das Unternehmen zu. Das Unternehmen spezialisierte sich zunehmend, gab die Klempnerei auf und beschäftigte sich ausschließlich mit Planung, Bau und der Errichtung von Blitzschutzanlagen.
  • Günter Ripka erwarb sich durch sein Können und seine fachliche Kompetenz hohes Ansehen. Die Handwerkskammer Flensburg bestellte ihn zum vereidigten Sachverständigen für den Bereich Blitzschutz.

2003

  • Am 01.01.2003 endete die lange Tradition der Familie Ripka und das Unternehmen wurde durch den Betriebswirt des Handwerks und Elektromeister Siegfried Köppl übernommen.
  • Nach einem Jahr Einarbeitung verließ Günter Ripka das Unternehmen, das zwischenzeitlich zur GmbH firmierte, in den wohlverdienten Ruhestand. Alle Mitarbeiter wurden übernommen und das Unternehmen siedelte nach Silberstedt, Hauptstraße 68 in den Stammsitz der Uwe-Lilienthal GmbH um.
  • Das Unternehmen baute seit dem seine Marktposition aus und etablierte zusätzliche Geschäftsfelder wie Überspannungs, – und Katodenschutz. Auch die Entwicklung von EMV-Konzepten gehört zu den Geschäftsfeldern einer immer schneller zunehmenden Digitalisierung des Handwerks und der Industrie.
  • Auch Herr Köppl wurde durch die Handwerkskammer Flensburg zum Sachverständigen bestellt und engagiert sich darüber hinaus im Vorstand und Fachauschuss des Verbands Deutscher Blitzschutzfirmen.
  • In der Zukunft ist geplant, Kontakte für den Bereich des Blitz -und Überspannungsschutzes im europäische Ausland zu suchen, zu festigen und auszubauen.

2010

  • Im Juni 2010 feierten wir in festlichem Rahmen bei einem Empfang die 100jährige Tätigkeit der Firma Ripka im Blitzschutzanlagenbau.

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